Strand in Schilksee

Strand in Schilksee

Dienstag, 18. Juli 2017

Shirt Kaschi auch auf diesem Blog

Hallo ihr Lieben, 

schon wieder eine Woche seit meinem letzten Beitrag vergangen, dabei wollte ich doch versuchen 2x in der Woche posten. Allerdings mache ich das liebe so, als im 2. Post mehr herum zu schwafeln als unbedingt notwendig. Und wenn ich dann nicht dazu gekommen bin, etwas zu recherchieren (z.B. zum Thema Müll) oder etwas sinnvolles zu produzieren oder die Sachen zu fotografieren, dann bleibe ich lieber bei nur einem Post.

Diesmal ist es am Fotografieren gescheitert und nachdem wir das jetzt trotz riesigem Muskelkater geschafft haben, zeige ich euch jetzt das erste Shirt was ich auf der neuen Nähmaschine genäht habe. Wer schon meinen alten Blog kannte, der kennt das Schnittmuster. Es ist mal wieder die Kaschi  (Schnittmuster und Anleitung) vom Blog Pech und Schwefel und Alles für Selbermacher in Hamburg. Das ist einfach mal mein Lieblingsschnitt. Ich habe eine Nr. größer genäht als ich müsste und dann in der Mitte vorne und hinten je 2 cm raus genommen, und so dem Uboot - Ausschnitt entgegen gewirkt. So mag ich das noch ein bisschen lieber. Hätte ich meine normale Größe genäht hätte ich auch ein Problem mit der Weite in den Ärmeln, die sind so schon ziemlich eng,



Ach so, falls euch jetzt noch interessiert, warum ich so riesigen Muskelkater habe, ich war am Samstag und Sonntag Regatta segeln und am Sonntag war nicht so wenig Wind und nach 3 Wettfahrten war ich an der Grenze meiner körperlichen Kräfte. Irgendwann gibt es dann auch mal Segelfotos von mir zu sehen. Jedenfalls hat es riesigen Spaß gemacht und ich würde es sofort wieder machen. Also diese Regatta und dann würde es irgendwann auch mit dem Muskelkater besser werden *grins*. 

Vielleicht schaffe ich es diese Woche, mich noch einmal zu melden!
Liebe Grüße 
eure Ulrike

P.S. Und ich verlinke mal wieder beim Creadienstag und bei Handmade on Tuesday.

Dienstag, 11. Juli 2017

Ein Schätzelein und ein T-Shirt für mich

Hallo ihr Lieben,

schon ist das Wochenende wieder vorbei und ich hoffe ihr hattet einen guten Start in die neue Woche. Hier ist wie immer volles Programm, so dass ich es am Sonntag genossen habe, nur eine Runde im Freibad schwimmen zu gehen und sonst mich so ein bisschen durch den Tag zu wurschteln. Und dann wollte ich eigentlich mal gepflegt lange schlafen, aber was war, um halb 8 bin ich aufgewacht und konnte nicht wieder einschlafen, ich sags euch, der einzige Tag wo ich mal liegen bleiben oder mich wieder umdrehen könnte. 

Naja, so ist das eben. So habe ich immerhin ein bisschen was geschafft. Denn jetzt ist die Nähzeit bei mir wieder losgegangen. Ich habe nämlich seit letzte Woche Mittwoche eine Overlock. Und ich freu mich so sehr drüber!!! Der Wunsch danach war schon länger da und jetzt war die Zeit gekommen. Außerdem gabs einen Mitarbeiterrabatt dafür. Und da konnte ich dann einfach nicht mehr widerstehen. 

Und das ist mein neues Schätzelein.




Das besondere an der Maschine ist das Lufteinfädelungssystem für die Greiferfäden. Das ist natürlich praktisch, aber das hätte man mit ein bisschen Übung bestimmt gut hinbekommen. Was mir jedoch wichtig war: die Nähmaschine stellt die Fadenspannung selbst ein. Ich brauche keine Probenähte machen, einfach losnähen. Nicht erst noch an den 4 Stellschraubern drehen und Angst haben müssen, dass mir das jemand verstellt, wenn ich grad anderweitig beschäftigt bin. Das ist wirklich ein Traum. Natürlich habe ich sonst noch nicht alles ausprobiert, das kommt hoffentlich mit der Zeit, aber es macht unglaublich Spaß mit der Maschine zu nähen.

Und so habe ich als zweites dieses T-Shirt genäht. Ganz schlicht in dunkeldunkelblau oder schwarz, da bin ich mir selbst nicht ganz sicher. Dafür mit dem goldenen Kielfisch hinten drauf. Er hat leider ein bisschen Schieflage bekommen. Aber das tut dem ganzen meiner Meinung nach keinen Abbruch. Aber jetzt endlich mal Bilder.




Der Fisch ist eine Datei aus dem Internet und mein Plotter hat mir ganz fleißig beim Schneiden geholfen. Es war auhc der erste Versuch mit der goldenen Folie und es prima geklappt. 




Und guckt euch mal die schönen Nähte an. Natürlich kann man Jersey auch mit der normalen Nähmaschine nähen, aber so ist es doch schon ein bisschen schöner. Und da man die Nähte auf der Vorderseite nicht sieht, kann ich auch einfach zum Teil weißes Nähgarn beim dunklen Stoff nehmen. Die Säume habe ich dann mit meiner alten Maschine und der Zwillingsnadel genäht. Damit will ich mich in den nächsten Tagen noch mal beschäftigen.

So, Respekt an alle, die bis hierhin durch gehalten haben. Verlinken werde ich jetzt noch beim Creadienstag und demnächst gibts noch mehr Nähprojekte zu sehen, logisch oder?

Liebe Grüße
eure Ulrike

Donnerstag, 6. Juli 2017

Maritimes Strickarmband

Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich euch ein kleines Strickprojekt und das erste Privatprojekt mit Perlen. Auf Arbeit hab ich schon eine Halskette mit kleinen Perlen gemacht.

Bisher war ich ja kein Armbandfan, aber dann haben wir diese maritimen Großlochperlen bekommen und meine Arbeitskollegin hat sich auch ein Armband gestrickt und dann war es um mich geschehen, ich musste auch eins haben, egal dass ich sonst eigentlich keine Armbänder trage. Und tatsächlich hatte ich das Armband jetzt jeden Tag um. 



Wie der Titel das schon sagt, das Armband ist gestrickt.
Garn: Basic Cotton von Pro Lana in Farbe 50 (so ein richtiges Marineblau)
Lauflänge: 125 m auf 50g 
Zusammensetzung: 100 % Baumwolle
Verbrauch: minimal (ich denke, ich würde noch gefühlte 10 Armbänder da raus bekommen)

Zunächst habe ich aus 4 Maschen auf Nadel 2,0 einen Strickschlauch (wenn euch die Technik interessiert, sagt Bescheid, dann versuche ich mich mal an einer Anleitung) gemacht und gewachste Baumwollkordel mit eingearbeitet, damit das Armband nicht ausleiern kann. Den Strickschlauch so lang machen, dass er natürlich um den Arm reicht. Die Enden werden ja in den Magnetverschluss eingeklebt, Da ist dann nicht viel Platz dazwischen. Wenn der Strickschlauch lang genug ist, die ganze Sache abketten und mit der Baumwollkordel verknoten.

Nun habe ich den Anker, das ist eine Großlochperle, andere würden nicht auf den Strickschlauch passen, aufgefädelt. 

Als nächstes die gewünschten Perlen auf auffädeln. Dazu in ein ausreichend langes Stück Perlonfaden einen Knoten machen und mit Hilfe einer Perlenfädelnadel in den Strickschlauch ziehen und an der gewünschten Stelle rauskommen lassen. Nun die gewünschte Anzahl an Perlen auf den Perlonfaden ziehen, ich Miyuki Beats verwendet. Den Perlonfaden direkt unterhalb der Perlen in den Strickschlauch wieder einstechen (so sieht man den Faden nicht) und bis zur gewünschten Stellen ziehen. Dort das Spiel mit den Perlen wiederholen. Am Ende den Perlonfaden bis zur "Stirnseite" des Strickschlauchs ziehen und wieder ein Knoten reinmachen. 

Überstehende Enden werden jetzt abgeschnitten. Zu guter Letzt noch das Armband in den Magnetverschluss einkleben. Ich habe dazu Schmucksteinkleber verwendet, das hält super.  Allerdings musste ich mit der Stricknadel ein bisschen nachhelfen, damit die Enden weit genug im Magnetverschluss festkleben können.

Das war letztes Wochenende eine schöne Samstagsnachmittagsbeschäftigung und hat mir viel Spaß gemacht. Wer also auch gerne eins haben würde und sich das selber nicht traut (es ist aber wirklich ganz einfach), der kann mich ja anschreiben und mir was schönes zum Tausch anbieten, dann mache ich da auch noch mal welche. 

So und weil das erstmal für mich selbst ist, verlinke ich noch bei Rums.

Liebe Grüße
eure Ulrike

Dienstag, 4. Juli 2017

Auf den Nadeln im Juli

Hallo ihr Lieben, 

es ist wieder der erste Dienstag im Monat, da wird es mal wieder Zeit euch am Fortschritt meiner Strickprojekte teilhaben zu lassen. 

Die Socken vom letzten Monat sind fertig geworden und werden sich hoffentlich in den nächsten Tagen auf den Weg zu ihrem neuen Besitzer machen. Und der lilane Pullover liegt im Moment auf Eis. Da mache ich weiter wenn ich meine Oma wieder besuche. Bleibt nur noch die Strickdecke übrig oder so. Also man kann ja auch zwischendurch schon mal neue Projekt anfangen, nicht?!

Fangen wir am besten mal mit der Strickdecke an. Und ich kann euch sagen, da ist im letzten Monat leider nicht so viel passiert. Irgendwie bin ich da gerade nicht ganz so motiviert.

Garn: Omega von Lang Yarns in den Farben 0035 (dunkelblau) und 0066 (beere)
Lauflänge: 130m auf 50 g
Zusammensetzung: 50 % Polyamid, 50% Polyacryl
Anleitungen (für die einzelnen Muster): "Das große Strickmuster-Buch" von Lesley Stanfielt und Melody Griffiths aus dem Topp Verlag (ISBN: 978-3-7724-6720-2)
Und dann habe ich einen neuen Pullover angefangen. Aus Baby Alpaca Wolle. Ein absolutes Traumgarn und dann auch noch ein ziemliches Schnäppchen, denn der Chef hatte wieder von irgendwoher Reste aufgekauft und da waren genau 8 Knäule von dieser Wolle dabei und weil es eben Reste waren, gab es die zum Sonderpreis. Ich liebe meinen Job!

Ja auf dem Bild sieht es einfach wie ein Berg Wolle aus, aber bei Raglan von oben, wo ich im Moment noch alles auf der Nadel habe, auch die Maschen, die später für die Ärmel still gelegt werden, sieht es noch nicht so aus wie ein Pullover. Ich bin mal gespannt, ich werd den Pulli die nächsten Tage mal mit zur Arbeit nehmen, da ich nicht so genau abschätzen kann, wie weit ich noch stricken muss, bis ich die Ärmel still lege, also an den Achseln angekommen bin. 
Garnart: Baby Alpaca von Lang in der Farbe 0065
 Lauflänge 170 m auf 50g
Zusammensetzung: 100% Alpaka
Verbrauch: angegeben auf der Banderole sind 400g, für Damen in Größe M, ich hoffe dass ich damit hinkomme, denn mehr Knäule habe ich nicht (im Notfall gibts wahrscheinlich nur 3/4 Ärmel
Anleitung: Ein bisschen frei Schnauze, mit grober Anleitung von meiner Arbeitskollegin. 

Als nächstes zeige ich noch den Schal, den ich immer mal wenn ich gerade Lust dazu habe stricke. Ich hatte noch einen Gutschein für ein Wollgeschäft hier in Kiel und dachte dann, ich müsste den endlich mal einlösen. Ich bin ja einmal im Monat zur Strickparty in dem Wollgeschäft und ich hatte mich schon länger in so einen Laceball 100 von Schoppel verliebt. Zumindest in der Farbe.

                           Garnart: Laceball 100 von Schoppels in der Farbe Evergreen                            
Lauflänge: 800 m auf 100g
Zusammensetzung: 100% Merinoschurwolle
           Anleitung: ungerade Maschenzahl die einem gefällt und dann im Perlmuster stricken    
Tja und dann hab ich natürlich auch noch Socken auf den Nadeln. Im Moment versuche ich gerade Sockenwollreste abzubauen und stricke daraus Babysocken. Nein ich bin nicht schwanger, aber der Häkelstammtisch nimmt im November wieder an einem Basar teil und da werde ich sie vielleicht los. Und sie sind so dankbar beim Stricken, man erkennt schnell den Fortschritt und hat das Gefühl man hat was geschafft. Eine super Pausenbeschäftigung.

So, das wars dann auch schon für heute und am Donnerstag zeige ich euch ein Kurzprojekt, dass es auf diese Bilder schon gar nicht mehr geschafft hat.
Liebe Grüße 
eure Ulrike
P.S. Und liebe Grüße zu Auf den Nadeln und zum Creadienstag, wo immer so nett unsere Projekte gesammelt werden.                                                                          


Samstag, 1. Juli 2017

Postkartenkalender und andere Kleinigkeiten

Hallo ihr Lieben,

hab ich heute beim Blick in den Kalender einen kleinen Schreck bekommen, schon wieder Monatsanfang und damit Zeit für die Bilder vom Postkartenkalender. Geht es euch auch so, dass die Zeit fast schneller vergeht als man gucken kann?

Bei meiner Karte im letzten Monat hab ich mich an die Zoobesuche erinnert, die meine Oma früher mit uns unternommen hat. Eine von vielen glücklichen Erinnerungen meiner Kindheit.


Für den Hintergrund habe ich meinen alten Tuschkasten aus den Tiefen meiner Bastelecke gesammelt und versucht eine Afrikalandschaft zu gestalten. Und das Zebra war einer meiner ersten Versuche mit Acrylfarbe. Natürlich im ersten Versuch direkt auf die Afrikalandschaft schabloniert und grandios gescheitert, die Farbe ist zum Teil unter die Schablone gelaufen. Aber in so einem Moment muss man dann einfach mal improvisieren. Deswegen hab ich dann noch mal auf ein Stück Papier schabloniert, die ganze Sache ausgeschnitten und auf das verunstaltete Zebra drauf geklebt. So sieht man nur noch am Maul ein kleines bisschen von dem Unglück.

Und jetzt will ich noch von anderen Karten und Kleinigkeiten berichten, die ich so im letzten Monat gewerkelt habe und die aber vielleicht nicht so richtig für einen Blogbeitrag reichen.

Den Anfang dabei macht die Karte die ich im Auftrag meiner Oma für ihre Freundin gebastelt habe, gewünscht war eine Eule. Auch hier gab es eine Premiere, ich habe das erste Mal Embossing gemacht, schon sehr praktisch wenn man im Woll- und Bastelgeschäft arbeitet und fast täglich neue Inspirationen bekommt. Das Pulver hab ich über dem Toaster geschmolzen das ging super. 





Die Eule hab ich selbst entworfen und dann mit meinem Plotter ausgeschnitten. Dann habe ich noch die niedlichen Wackelaugen drauf geklebt und gehofft, dass es nicht zu kindlich für eine schon längst erwachsene Frau ist.

Und weil mir die Spanschachtel von neulich so gut gefiel, habe ich mir noch eine zweite bemalt, wieder mit Acrylfarbe. Letztendlich ist sie überhaupt nicht so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber ich mag sie trotzdem gerne. Sie beherbergt jetzt die Ohrringhaken, die von einer Bastelaktion im letzten Jahr übrig geblieben sind. Der kleine Stern auf der Dose soll eigentlich ein Seestern sein, aber so richtig erkennt man das nicht.


Tja und zu guter letzt habe ich angefangen meine Wollreste zu Babysocken zu verarbeiten. Im November nimmt mein Häkel- und Strickstammtisch wieder an einem Basar teil, da werde ich mal sehen, ob die jemand haben möchte. Im letzten Monat sind da 3 Paare in 2 Größen entstanden. Die Socken sind eine gute Entspannung in den Pausen.





So, Respekt an euch, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, jetzt habt ihr es auch geschafft.

Liebe Grüße und bis bald,
eure Ulrike

Donnerstag, 29. Juni 2017

Sommerdeko für meinen Zweig

Hallo ihr Lieben,

meine Güte wie die Zeit rennt, die Kieler Woche flog geradezu an mir vorbei. Immerhin habe ich dieses Jahr mehr Zeit verbracht, als im letzten Jahr. Mein Bruder war zu Besuch und wir haben abends mal Konzerte gesehen oder auf der Kieler Woche gegessen und segeln geguckt in Schilksee habe ich auch mal ein bisschen. Das allerdings weniger als letztes Jahr. Dieses Jahr war das nicht mehr der Mittelpunkt dieser Woche, da ich ja endlich wieder selbst segele und die Sehnsucht danach nicht mehr da ist. Wenn ich will, fahre ich nämlich einfach zu meinem Boot und geh einfach selbst segeln. 

Jetzt wo der Sommer bei uns gerade eine Pause einlegt, habe ich mir den Sommer endlich ins Wohnzimmer geholt und meinen Korkenzieherzweig mit Sommerdeko versehen. Wahrscheinlich hätte ich die Schmetterlinge noch größer und noch knalliger bunt machen müssen, aber das weiß ich dann für die nächste Deko, die hoffentlich noch ein bisschen Zeit hat, weil der Sommer noch mal zurück kommt. Nur bin ich mir hier im Norden immer nicht ganz so sicher, wie das mit dem Sommer ist. 







Aber die gelben Blumen aus Metall, die ich mit Transparentpapier hinterklebt habe (also wirklich einfach), die mag ich wirklich sehr gerne und die sieht man auch schon, wenn man in den Raum rein kommt. Und für die Schmetterlinge habe ich mir ausm Internet ein Bild ausgesucht und dann von meinem Plotter schneiden lassen. Mit dem Plotter arbeiten macht meistens Spaß und ich freue mich jedes Mal, dass ich mir den damals zu gelegt habe. Wenn ich hier auf dem Blog mal näher auf den Plotter eingehen soll, dann schreibt mir einfach.

So, dass wars auch schon für heute, aber jetzt gibts wieder regelmäßiger Neuigkeiten. Nächste Woche endet nämlich auch meine Nähpause wieder. Aber mehr verrate ich noch nicht. 
  
Jetzt verlinke ich erstmal noch zu Rums und lasse euch ganz liebe Grüße da. Ich würde mich über Rückmeldungen freuen, wie ihr meine Deko findet.

Eure Ulrike

Freitag, 16. Juni 2017

Freude an den kleinen Dingen

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ein ganz kleines spontanes Bastelprojekt mitgebracht. Aber ich freue mich sehr darüber und die kleine Schachtel musste den halben Abend auf meinem Schreibtisch stehen und ich habe immer mal wieder mit einem Lächeln drauf geschaut. 

Es geht um diese kleine Spanschachtel, die ich mit Acrylfarbe verziert habe und die jetzt meine Maschenmarkierer beherbergt. Das war auch nötig, denn die Kaufverpackung ist wirklich nur zum einmal aufmachen und dann rausnehmen benutzbar (was mich eigentlich ärgert, aber so kam ich eben zu dieser niedlichen Dose und darüber freue ich mich natürlich doch). Danach fliegen die Dinger in der Gegend rum. 





Falls ihr so etwas nachmachen wollt, braucht ihr:

- das gewünschte Motiv (ich hab mir den Vogel aus einem Buch abgepaust und die Blätter selbst ausgedacht)
- Kohlepapier zum Übertragen des Motivs
- eine Spanschachtel
- Acrylfarbe in den gewünschten Farben

Und die Fertigung ist auch wirklich einfach. Als erstes die Dose grundieren, wobei das nicht mal ein Muss ist, man könnte sie auch einfach in der Holzoptik lassen. Ich habe einmal weiß drüber gepinselt, so ist die ganze Sache natürlich heller, aber die Holzstruktur schimmert noch so ganz leicht durch.

Dann muss das ganze ein bisschen trocknen, die Zeit habe ich genutzt um den Vogel abzupausen. Wenn die Schachtel trocken ist, das Motiv dann mittels des Kohlepapiers übertragen und ausmalen. Und wenn das dann auch getrocknet ist, dann ist diese niedliche Dose auch schon fertig.

So, das wars dann auch schon für heute, wie ich nächste Woche zum Bloggen komme weiß ich noch nicht, denn heute abend fängt hier in Kiel die Kieler Woche an und dann ist Remmidemmi. Wir bekommen außerdem Besuch.

Also habt eine schöne Zeit und liebe Grüße,
eure Ulrike

P.S. Das das ein Grund zum Freuen für mich ist, hab ich wohl oft genug erwähnt, deswegen verlinke ich noch schnell zum Freutag.

Dienstag, 13. Juni 2017

Müll sparen - Eistee selber machen

Hallo ihr Lieben,

stören euch die Flaschenberge auch immer so?


Mir geht es ja auf die Nerven und Augenwischerei ist diese ganze Pfandsache ja wohl auch. Denn zumindest bei mir ist es so, wenn ich Pfand höre, dann denke ich an Mehrwegpfandflaschen. Und nicht an diese endlosen Plastikflaschen, von denen ungefähr 1/3 normal als Müll verbrannt wird, 1/3 recycelt wird und 1/3 nach China fährt um Fleecepullover daraus zu machen. Ich meine wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, dann finde ich das ganz schön ungeheuerlich. Da wird der Müll erstmal nach China gekarrt und hinterher importieren wir die Fleecepullover wieder. Nur weil es da billig ist und die Umweltstandards nicht so streng sind. Da fragt man sich erstens wie viel Schadstoffe beim Transport in die Luft gepustet werden und was dann so eine Fabrik in China in die Luft pustet. Von den Arbeitsbedingungen für die Arbeiter mal ganz abgesehen. 

Aber wir können etwas dagegen unternehmen!!!

Wir können weniger Einwegpfandflaschen verwenden. Entweder weil wir mehr Glas- oder Mehrwegpfandflaschen benutzen oder weil wir unsere Getränke selbst machen. Ich geb es zu, bei Brause wird das schon nicht ganz so einfach. Zumindest wenn man den Geschmack von Cola oder ähnlichem treffen will. 

Aber mein Freund z.B. trinkt gerne Eistee. Und da sind wir dann auch endlich beim heutigen Thema angekommen. Mein Liebster kam neulich auf die Idee, man könnte doch einfach mal versuchen, den Eistee selbst zu machen. 

Und weil ich die Idee super finde, hab ich euch mal das Rezept aufgeschrieben. Ich hab mal das Rezept für 1 Liter geschrieben.

Eistee Zitrone

1 Liter Wasser
2 Teebeutel Schwarzen Tee
Saft von 1 Zitrone 
ca. 60 g Zucker (je nach Belieben)

Also als erstes das Wasser kochen und dann in ein genügend großes Gefäß auf die Teebeutel gießen. Den Tee je nach Packungsangabe ziehen lassen, in der Zeit kann man z.B. die Zitrone auspressen und den Zucker abwiegen (je nachdem wie genau man das machen will). Zitrone und Zucker in den Tee geben und abkühlen lassen. Und genießen. Oder nach Bedarf in Flaschen umfüllen.



Mein Liebster kocht gerne gleich größere Mengen Eistee, außerdem lässt sich der Tee in den hohen Flaschen schlecht kochen, deswegen der Umweg über das große Glas im oberen Bild.

Ein kalorienarmer Genuss ist das nicht, aber immerhin schonen wir unsere Umwelt, weil wir weniger Plastik verbrauchen.

Ich hoffe euch hats gefallen und vielleicht habt ihr ja auch Lust, das mal nachzumachen. Über Kommentare dazu freue ich mich natürlich sehr. Das ist wie das Salz in der Suppe oder der Wind zum Segeln.

Liebe Grüße
eure Ulrike

P.S. Und weil es so schön ist, verlinke ich noch zum Creadienstag, zu Dienstagsdinge und zu zwei Linkparties die ich neu entdeckt habe, A New Life und Einfach.Nachhaltig.Besser leben. Es lohnt sich da mal zu stöbern.



Freitag, 9. Juni 2017

Kiel im Gegenlicht

Hallo ihr Lieben,

Kiel ist schön!! Das hat auch schon Theodor Storm gesagt:

"Kiel ist schön, sehr schön, die schönste Stadt im schönen Holstein ..., ein prächtiges altes Nest und voll von netten Kerls."

Und das nicht nur zur Kieler Woche, wobei da der Blick vielleicht vom Alkohol etwas vernebelt ist. Jedenfalls hab ich euch heute ein paar schöne Bilder von Kiel mitgebracht. Denn wir leben hier wo andere Urlaub machen.





Alle 4 Bilder sind am Germaniahafen aufgenommen, da liegen die älteren Schiffe in Kiel. Und nachmittags, abends scheint da die Sonne genau drauf. Und da hatte ich schon öfter überlegt mal den Fotoapperat mit zunehmen und hier sind die Bilder. Ich hoffe sie haben euch gefallen. Ich hatte beim Fotografieren Spaß und ich gucke sie mir jetzt gerne an. Deswegen verlinke ich noch zum Freutag

Liebe Grüße 
eure Ulrike 

Dienstag, 6. Juni 2017

Auf den Nadeln im Juni

Hallo ihr Lieben,

es ist der erste Dienstag im Juni und so will ich euch heute mal wieder zeigen, was ich im Moment so stricke. Da gibts wenigstens was zu sehen. Die Socken die ich im Mai fertig gestrickt habe, hab ich euch ja neulich schon gezeigt.

Bilder vom Hochzeitsschal gibt es auch noch irgendwann, wenn ich irgendwann mal dazu komme, Tragefotos machen zu lassen.

Aber dann haben wir ja auch noch die Sachen, die ich in Arbeit habe. Das ist zum einen der lila Pullover, den ich zusammen mit meiner Oma stricke. Im Mai bin ich jetzt mit den Ärmeln soweit gekommen, dass als nächstes die Armkugel kommt. Weil ich da allein nicht weiter komme, wird der jetzt erstmal ruhen, bis ich meine Oma das nächste Mal besuche.


Leider hat das mit der richtigen Farbe auf den Fotos diesmal nicht geklappt. Ich weiß leider auch nicht, was ich da beim letzten Mal anders gemacht habe. 



Ein großes Tohuwabohu. Gar nicht so einfach, Vorderteil und Rückenteil auf ein Bild zu bekommen. 


Garn: Sun City Protect von Schachenmayer, Farbe 449
Lauflänge: 194m auf 100g
Zusammensetzung: 50 % Baumwolle, 50 % Polyacryl




Garn: Jawoll Color von Lang Yarns, Farbe 132.0362
Lauflänge 420 m auf 100 g
Zusammensetzung: 75 % Schurwolle, 25 % Polyamid

Die Socken habe ich wieder angefangen, nachdem ich die anderen beiden Paare fertig hatte. Dieses Paar werde ich diesen Monat bestimmt schaffen und dann macht es sich auf den Weg zu seinem neuen Besitzer. Leider konnte ich nicht auf die Farben achten, so dass die Socken jetzt unterschiedlich aussehen, sonst hätte das 100 g Knäuel nicht gereicht. Nach diesem Paar werde ich mit der Sockenstrickerei wahrscheinlich erstmal eine Weile aussetzen, denn nun zeige ich euch, was ich statt dessen mitnehmen kann.



Das ist nämlich der Anfang einer Strickdecke. Also so in der Art wie ein Quilt oder Granny Squares. Ich stricke also Quadrate die ich dann am Ende zusammen nähe. Das wird eine Heidenarbeit, denn meine Quadrate sind ungefähr 13 x 13 cm groß, ich werde also eine Menge Quadrate benötigen. Bei dieser Decke probiere ich ganz verschiedene Strickmuster aus, das wird in den kommenden Monaten dann noch mehr auffallen. Einige Muster gefallen mir super gut und vor allem noch besser als im Musterbuch, andere wiederum überzeugen mich nicht so 100 %ig. Aber es soll ja auch ein bisschen Abwechslung geben. Noch mehr Abwechslung bekommt die Decke dann durch die zweite Farbe, die ich noch nicht angefangen habe. Auf jeden Fall bin ich stolz, dass ich die Decke jetzt angefangen habe, denn die Wolle liegt hier jetzt schon so ungefähr ein 3/4 Jahr. Das ist bei mir noch nicht ganz der Rekord, aber irgendwie ist es nicht mein Plan Wolle zu horten, es ist schon schlimm genug, dass ich das bei Stoff mache. Eine Ausnahme bilder der eine Bobbel in Regenbogenfarben (bis heute ist mir nicht klar, warum ich vor einem Jahr 2 seeeeehr ähnliche Bobbels gekauft habe. Gestrickt habe ich davon jedenfalls nur einen). So jetzt noch die Infos zu der verwendeten Wolle.

Garn: Omega von Lang Yarns in den Farben 0035 (dunkelblau) und 0066 (beere)
Lauflänge: 130m auf 50 g
Zusammensetzung: 50 % Polyamid, 50% Polyacryl
Anleitungen (für die einzelnen Muster): "Das große Strickmuster-Buch" von Lesley Stanfielt und Melody Griffiths aus dem Topp Verlag (ISBN: 978-3-7724-6720-2)

So, ich hoffe es interessiert euch, was für Fortschritte ich bei meinen Projekten habe, Stricken ist ja doch eher zeitintensiv, da sind die einzelnen Teile nicht so schnell fertig. Noch nicht angefangen habe ich neben einigen kleineren Projekten noch Wolle für 2 Pullover. Da werde ich, sobald die Stricknadeln die mir meine Mutter schickt, angekommen sind einen anfangen. Dann werden die Quadrate für die Decke mein Projekt zum Mitnehmen und an dem Pullover stricke ich zu Hause. 

Beim Nähen halte ich mir ja im Moment zurück, da ich mir demnächst eine Overlock anschaffen will und ich immer denke, dass ich bei diesem oder jenem Stück dann schon die deutlich hübscheren Nähte haben will. Aber macht euch keine Sorgen, hab trotzdem noch ein paar Sachen auf Lager, die ich machen kann und will. Basteln geht ja immer und ansonsten gibts ja noch den Nachhaltigkeitsaspekt in meinem Leben, dazu dann nächsten Dienstag mehr. 

Liebe Grüße
eure Ulrike

P.S. Und dann verlinke ich noch zu Maschenfein und zum Creadienstag.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Postkartenkalender Mai

Hallo ihr Lieben,

wie in jedem Monat habe ich meinen Großeltern eine Karte gebastelt und geschrieben. Diesen Monat habe ich mir wieder aus Bildern im Internet selbst ein Kartendesign zusammen gesucht. Für die private Verwendung darf man das. Aber seht selbst was diesmal dabei rausgekommen ist. 




Mich hat das zartgrüne Laub der Bäume im Mai zu dieser Karte inspiriert. Sicher hätte hätte man noch mehr Blätter aufkleben können, aber ich wolle die zarte Aststruktur ein bisschen erhalten.

Das Papier ist mal wieder die Sonderedition von Folia und bei uns beim Rossmann konnte ich sie jetzt auch noch mal nachkaufen. Dieses Papier hat etwas mehr als die DIN A4 Größe, für den Plotter ist das ganz schön, denn ich der kann ja bis 30 x 30 cm schneiden, da ist jeder cm mehr schön. Aber für die Kartengrundlage werde ich auf DIN A4 umsteigen, denn dann braucht man den Karton nur einmal in der Mitte durchschneiden und schon hat man die perfekte Kartengröße und bei mir auf Arbeit kann ich den die Farben einzeln bekommen und auch genau die Anzahl an Blättern die ich haben möchte, so kann ich hoffentlich Reste reduzieren.

So, das solls für heute gewesen sein. Vielleicht habt ihr ja auch mal Lust, jemanden ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn er/sie zwischen den ganzen Rechnungen oder Werbungen mal ein paar liebe Zeilen findet. Auch oder gerade in den Zeiten des Internets.

Liebe Grüße
eure Ulrike